Vielfalt im Duett – Grafik Plastik

Vielfalt im Duett – Grafik Plastik

Vielfalt im Duett –

Grafik Plastik

Dietrich Grünewald zeigt in Leimen, dass Bilder Geschichten erzählen können.

Dietrich Grünewald zeigt in Leimen, dass Bilder Geschichten erzählen können.

Professor Dr. Dietrich Grünewald wurde am 14. Dezember 1947 in Frankenberg/Eder in Hessen geboren. Er studierte Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Germanistik. Während seines Studiums beschäftigte er sich auch praktisch mit Kunst, vor allem mit Malerei und Grafik. Zusätzlich wurde er im Zeichnen von dem akademischen Zeichenlehrer Walter Kröll an der Universität Gießen ausgebildet.


Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist Grünewald selbst als Künstler tätig. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Malerei und Serigrafie. Die Serigrafie ist ein Druckverfahren, bei dem Farbe durch ein feinmaschiges Sieb auf das Papier oder einen anderen Untergrund gedruckt wird.


Grünewald beschreibt seine Kunst als „erzählende Kunst“. Damit meint er, dass seine Bilder nicht nur etwas zeigen, sondern dass sie beim Betrachter eine Geschichte oder Gedanken auslösen sollen. Seine Bilder entstehen teilweise genau geplant, enthalten aber auch spontane und intuitive Elemente.


Ein wichtiges Prinzip in seiner Kunst ist die Collage. Dabei verbindet er verschiedene Elemente miteinander. Er kombiniert zum Beispiel Zeichnung, Grafik, Malerei und Serigrafie. Auch Gegensätze spielen eine wichtige Rolle: Farbe trifft auf Linie, gegenständliche Formen treffen auf abstrakte Formen.


Manchmal verwendet der Künstler auch Text in seinen Bildern. Der Text ist dann nicht nur eine Information, sondern wird selbst zu einem Teil der Gestaltung. Farbe, Formen, Linien und Strukturen sollen ebenfalls etwas über den Inhalt des Bildes erzählen.


Grünewald möchte, dass der Betrachter seine Bilder nicht nur kurz anschaut. Er soll genau hinsehen, vergleichen und über das Bild nachdenken. Der Betrachter soll aus den verschiedenen Bildelementen seine eigene Geschichte entwickeln. Deshalb können seine Bilder für verschiedene Menschen auch unterschiedliche Bedeutungen haben.


Häufig beziehen sich seine Werke auf frühere Bilder, Geschichten oder historische Zusammenhänge. Durch solche Zitate erinnert Dietrich Grünewald an andere Kunstwerke oder vergangene Zeiten. Aus einem dargestellten Gegenstand kann dadurch ein Symbol mit einer tieferen Bedeutung werden.


Seit 1985 hat Dietrich Grünewald seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem in Bonn, Dortmund, Frankfurt, Gießen, Köln, Mannheim, Marburg und Paris. Er ist außerdem Mitglied im Oberhessischen Künstlerbund, in der Produzentengalerie 42 in Gießen und in der Künstlergruppe Cumulus.


Die Kunst von Dietrich Grünewald erzählt Geschichten, ohne dem Betrachter eine einzige Erklärung vorzugeben. Er verbindet Malerei, Zeichnung, Grafik, Serigrafie und manchmal auch Text. Durch die Mischung aus geplanten und spontanen Elementen entstehen Bilder, die man genauer betrachten und selbst entdecken soll. Der Betrachter wird dadurch zu einem Mitdenker und gewissermaßen auch zu einem Mit-Erzähler der Bilder.

Ein Leben für die Comicforschung - Deutschlands erster und bekanntester Comicforscher

Als Kunstwissenschaftler und Didaktiker beschäftigt sich Professor Dr. Dietrich Grünewald besonders mit Comics, Karikaturen und Bildgeschichten. Für ihn sind Comics nicht einfach nur lustige Bilder oder Unterhaltung. Er sieht sie als eine eigene Form von Kunst, in der Bilder und Texte gemeinsam eine Geschichte erzählen.


Ein wichtiger Gedanke von Grünewald ist, dass man Bilder genau betrachten und verstehen sollte. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was auf einem Bild zu sehen ist, sondern auch darauf, wie die Geschichte durch Bilder erzählt wird. Zum Beispiel können Gesichtsausdrücke, Bewegungen, Farben, Bildausschnitte und die Reihenfolge der Bilder wichtige Informationen vermitteln.


Grünewald setzt sich dafür ein, dass Comics im Kunstunterricht ernst genommen werden. Er möchte zeigen, dass auch Comics künstlerisch anspruchsvoll sein können. Deshalb beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Zeichenstilen und mit der Verbindung von Bild und Sprache.


Zahlreich sind darüber hinaus Grünewalds Bücher, Aufsätze und Vorträge zum Thema Comic, Karikaturen und Bildergeschichten.


Ruth Grünewald – Künstlerin und Bildhauerin

Ruth Grünewald – Künstlerin und Bildhauerin

Die Künstlerin und Bildhauerin Ruth Grünewald zeigt in Leimen eine Auswahl ihres vielseitigen künstlerischen Schaffens.


Geboren in Nidda/Hessen, begann Ruth Grünewald zunächst ein Studium der Chemie und Mathematik. Ihre intensive Beschäftigung mit der Kunst entwickelte sich später zu einem eigenen künstlerischen Weg. Von 1985 bis 1987 absolvierte sie bei Elisabeth Köncke in Gießen eine Ausbildung in Keramik. Es folgten Studien und Arbeitsaufenthalte in der Steinbildhauerei, unter anderem bei Miloslav Chlupác aus Prag und Antanas Moncy aus Paris.


Ruth Grünewald ist Mitglied der Künstlergruppe Cumulus. Ihre Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.


In ihren Arbeiten verbindet Ruth Grünewald unterschiedliche Materialien und Techniken. Besonders die Arbeit mit Stein, Keramik und Bronze ermöglicht ihr, Formen zu entwickeln und ihnen eine eigene Ausdruckskraft zu geben. Dabei steht die unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Material ebenso im Mittelpunkt wie die Suche nach einer klaren und eigenständigen Form.


Grünewald beschäftigt sich in ihrem künstlerischen Schaffen vor allem mit Skulpturen und Plastiken. Bei dieser Form der Kunst steht nicht nur die Darstellung eines Motivs im Vordergrund, sondern auch die Wirkung von Form, Material, Oberfläche und Raum. 

Skulpturen und Plastiken haben die besondere Eigenschaft, dass man sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung des Kunstwerks je nach Standort des Betrachters. Besonders interessant sind dabei die Formen, die durch Licht und Schatten zusätzlich hervorgehoben werden.


In ihren Arbeiten kann die Verbindung zwischen Mensch, Form und Material eine wichtige Rolle spielen. Die dreidimensionale Gestaltung ermöglicht es, Figuren und Gegenstände nicht nur abzubilden, sondern ihnen eine eigene Wirkung und Ausdruckskraft zu geben.


Die Kunst von Ruth Grünewald lässt sich deshalb vor allem über die Auseinandersetzung mit dreidimensionalen Formen und plastischer Gestaltung betrachten. Ihre Skulpturen können den Betrachter dazu anregen, genauer hinzusehen und ein Werk aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrzunehmen.

 

Neben den Skulpturen zeigt die Werksschau weitere Arbeiten, die Einblicke in den vielseitigen künstlerischen Prozess von Ruth Grünewald geben. Dabei wird sichtbar, wie aus einer Idee Schritt für Schritt eine eigenständige Form entsteht.


Die Ausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Werke in ihrer unmittelbaren Wirkung zu entdecken und sich Zeit für die unterschiedlichen Formen, Materialien und Details zu nehmen.


Vielfalt im Duett – Grafik Plastik

Ausstellende Künstler: Dietrich Grünewald, Ruth Grünewald

Ort: Kunstverein Leimen, Alte Fabrik, Theodor-Heuss-Straße 41,  69181 Leimen-St. Ilgen

Öffnungszeiten:  Donnerstag und  Samstag  15-17 Uhr

Datum der Ausstellung:  17. Oktober – 28. November 2026

Vernissage mit Uhrzeit:  Samstag, 17. Oktober 2026, 18:00 Uhr

Begrüßung: Alexander Grünewald, 1. Vorsitzender & Lisa Taube, 2. Vorsitzende

Einführung: Professor Mario Urlaß

Musik: The Swinghouse All Stars, Karlsruhe


Wir freuen uns auf euch und einen Abend mit Kunst, Musik und Begegnungen!


Christa Foß / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vielfalt im Duett – Grafik Plastik

Ausstellende Künstler: Dietrich Grünewald, Ruth Grünewald

Ort: Kunstverein Leimen, Alte Fabrik, Theodor-Heuss-Straße 41,  69181 Leimen-St. Ilgen

Öffnungszeiten:  Donnerstag und  Samstag  15-17 Uhr

Datum der Ausstellung:  17. Oktober – 28. November 2026

Vernissage mit Uhrzeit:  Samstag, 17. Oktober 2026, 18:00 Uhr

Begrüßung: Alexander Grünewald, 1. Vorsitzender & Lisa Taube, 2. Vorsitzende

Einführung: Professor Mario Urlaß

Musik: The Swinghouse All Stars, Karlsruhe


Wir freuen uns auf euch und einen Abend mit Kunst, Musik und Begegnungen!


Christa Foß / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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